Wie weit ist Afrika?

Die Geschichte vom verlorenen Sohn

Pantomime von Nkwabi

Die Geschichte vom verlorenen Sohn

Nkwabi erzählt die bekannte biblische Geschichte aus afrikanischer Sicht. Er möchte mit seinem Stück, das er der Jugend seines Heimatlandes gewidmet hat, an junge Menschen in Afrika appellieren, gar nicht erst den Schutz des Heimatdorfes und der Großfamilie zu verlassen. Dies ist in Tansania hochaktuell, da jährlich Hunderttausende junger Menschen in die Millionenstadt Daressalam ziehen, um hier ihr Glück zu versuchen.

In der biblischen Geschichte ist der Tiefpunkt des verlorenen Sohnes erreicht, als er bei den Schweinen landet. In Ostafrika gibt es keine Schweine. Hier ist der Tiefpunkt eines Menschen in der Regel dann erreicht, wenn er gezwungen ist, in den Mülltonnen der reichen Menschen nach Nahrung zu suchen.

Nkwabi, ausgebildeter Dipl.-Pantomime der Universität Helsinki, arbeitet als Dozent für Theater am Bagamoyo College of Arts in Tansania. Er führt sein Theaterstück mit Pantomime, Gesang, Tanz und Musik auf.



Eine Aufführung der Kath. Kirchengemeinden Ahlen im Rahmen von „Tatort – Der etwas andere Gottesdienst“. In Kooperation mit der VHS.

Termin: Sonntag, 29. Juni, 18.00 Uhr
Ort: St. Josef Kirche, Rottmannstraße 111, Ahlen