Dienstag, 25. März
Wuppertal / Solingen

Exkursion zur Synagoge Wuppertal und zum Zentrum für verfolgte Künste in Solingen

Leitung: Heinz Aden

Exkursion zur Synagoge Wuppertal und zum Zentrum für verfolgte Künste in Solingen

Die neue Bergische Synagoge in Wuppertal-Barmen wurde unmittelbar neben der Ev. Gemarker Kirche gebaut. Diese Konstellation ist einmalig in Deutschland und ein Modell für jüdisch-christliches Miteinander. In der Gemarker Kirche fand im Mai 1934 die Bekenntnissynode der »Bekennenden Kirche« statt, auf der die sog. »Barmer Theologische Erklärung« verabschiedet wurde, eine Widerstandsschrift gegen die Nazi-Ideologie. Leider wurde darin kein Wort zum Verhältnis Kirche-Judentum gesagt; ein verhängnisvolles Versäumnis.

Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, wird durch die Synagoge führen. Ein Vertreter der Ev. Gemeinde berichtet von den Erfahrungen des Miteinanders. Im »Café Negev«, das zur jüdischen Gemeinde gehört, gibt es ein koscheres Mittagessen.

Im »Zentrum für verfolgte Künste« in Solingen befindet sich eine einzigartige Sammlung von 400 Werken, die Synagoge Wuppertal während der NS-Zeit als »entartete Kunst« geächtet wurden. Hinzu kommt eine Sammlung »verbrannte und verbannte Dichter«.

Eine Tagesfahrt der FBS Ahlen in Koop. mit dem Forum Brüderlichkeit, dem Evangelischen Männerkreis Ahlen sowie der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde Ahlen.

Hinweis:
Für die polizeiliche Kontrolle beim Besuch der Synagoge werden bereits bei der Anmeldung Geburtsdatum und Geburtsort benötigt.

Fahrtkosten: 40,- EUR
(inkl. Bus, Reiseleitung, Führungen, Mittagessen)

Anmeldeschluss: 14.3.2014
Mindestteilnehmerzahl: 20
Anmeldung: www.fbs-ahlen.de, Tel. 02382/91230

Abfahrt:
8.30 Uhr Haltestelle Elisabeth-Tombrock-Haus 8.35 Uhr Haltestelle Rathaus
8.40 Uhr Busbahnhof
8.50 Uhr Haltestelle Wetterweg, JZ Ost
9.00 Uhr Haltestelle Dicker Stein

Foto: Vladimir Semchuk