Freitag, 13. März 2015, 19.00 Uhr
Haus Siekmann, Sendenhorst

Film: Das radikal Böse

Filmvorführung mit Diskussion

Das radikal Böse

Dokumentarfilm, Deutschland/Österreich 2013, 96 Min., ab 12 J., Prädikat: Besonders wertvoll!

Wie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Warum töten Familienväter Tag für Tag, jahrelang, Frauen, Kinder und Babys? Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl es ihnen freigestellt war? Oscar-Gewinner Stefan Ruzowitzky (»Die Fälscher«) erzählt spannend und bewegend von den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen in Osteuropa und der Suche nach den Ursachen des Bösen.

Plakat Das radikal Böse Wir hören die Gedanken der Täter aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Gerichtsprotokollen, sehen in junge Gesichter. Ergänzt durch historische Aufnahmen, die Aussagen renommierter Forscher und die überraschenden Ergebnisse psychologischer Experimente führt der Film hin zu »dem radikal Bösen«, einer Blaupause des Genozid.

Nach dem Film diskutieren Dr. Monika Friedrich und Gerd Wilpert über den Film.

Moderation: Rudolf Blauth (VHS)
Eintritt: 6,- / 4,- (erm.) EUR