Mittwoch, 25. + Donnerstag, 26. März 2015
Barthelhof, Kirchplatz

Liesel Michel-Binzer: Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet

Zeitzeugengespräch

Liesel Michel-Binzer, 1936 in Münster geboren, war 5 Jahre alt, als sie 1942 mit ihren Eltern nach Theresienstadt deportiert wurde. Die Familie überlebte und ließ sich 1945 in Freckenhorst nieder.

Liesel und Hans Michel Liesel Michel und ihr Mann Hans (2005)
Foto: M. Ester
Die Zeitzeugin gehört zu den 15.000 Kindern, die im KZ Theresienstadt interniert wurden. Etwa 33.000 Juden fielen dem Terror zum Opfer, ca. 88.000 Häftlinge wurden weiter in die Vernichtungslager in Osteuropa deportiert. Das KZ diente auch der NS-Propaganda. Als „Vorzeige-Ghetto“ sollte es die internationale Öffentlichkeit über die Judenverfolgung täuschen.

Lisel Binzer wird von ihrer Kindheit im Ghetto und ihrer Jugend im Nachkriegs-Münsterland berichten. Sie arbeitet im Vorstand des Vereins „Child Survivors Deutschland – Überlebende Kinder der Shoah“, in dem sich Menschen organisieren, die als Kinder in der Nazi-Zeit verfolgt wurden.

Mittwoch, 25. März 2015:
10.00 Uhr: Berufskolleg und Gymnasium St. Michael
13.25 Uhr: Aula Fritz-Winter-Gesamtschule

Donnerstag, 26. März 2015:
10.00 Uhr: Aula Städtisches Gymnasium (auch für Schüler der Realschule)

Moderation:
Matthias M. Ester M.A.