Donnerstag, 10. + Freitag, 11. März 2016
Fritz-Winter-Gesamtschule / Barthelhof / St. Michael

Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet

Zeitzeugengespräch mit Liesel Michel-Binzer

Liesel Michel-Binzer wurde 1936 in Münster geboren. Sie war 5 Jahre alt, als sie 1942 mit ihren Eltern nach Theresienstadt deportiert wurde. Die Familie überlebte und ließ sich 1945 in Freckenhorst nieder.

Liesel und Hans Michel Liesel Michel und ihr Mann Hans (2005)
Foto: M. Ester
Die Zeitzeugin gehört zu den 15.000 Kindern, die im KZ Theresienstadt interniert wurden. Etwa 33.000 Juden fielen dem Terror zum Opfer, ca. 88.000 Häftlinge wurden weiter in die Vernichtungslager in Osteuropa deportiert. Das KZ diente auch der NS-Propaganda. Als »Vorzeige-Ghetto« sollte es die internationale Öffentlichkeit über die Judenverfolgung täuschen.

Liesel Binzer wird von ihrer Kindheit im Ghetto und ihrer Jugend im Nachkriegs-Münsterland berichten. Sie arbeitet im Vorstand des Vereins »Child Survivors Deutschland – Überlebende Kinder der Shoah«, in dem sich Menschen organisieren, die als Kinder in der Nazi-Zeit verfolgt wurden.

Donnerstag, 10. März 2016:
10.00 Uhr Fritz-Winter-Gesamtschule, Aula
19.00 Uhr Barthelhof, Kirchplatz 7

Freitag, 11. März 2016:
10.00 Uhr St. Michael, Aula, Warendorfer Str. 72

Moderation:
Matthias M. Ester M.A.