17. + 18. April 2018, 10.00 Uhr
Städt. Gymnasium / Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen

Liesel Michel-Binzer: Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet

Vorankündigung

Liesel Michel-Binzer – Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet

Zeitzeugengespräche mit Liesel Michel-Binzer

Liesel Michel-Binzer wurde 1936 in Münster geboren. Sie war 5 Jahre alt, als sie 1942 mit ihren Eltern nach Theresienstadt deportiert wurde. Die Familie überlebte und ließ sich 1945 in Freckenhorst nieder. Die Zeitzeugin gehört zu den 15.000 Kindern, die im KZ Theresienstadt interniert wurden. Etwa 33.000 Juden fielen dem Terror zum Opfer, ca. 88.000 Häftlinge wurden weiter in die Vernichtungslager in Ost-Europa deportiert. Das KZ diente auch der NS-Propaganda. Als »Vorzeige-Ghetto« sollte es die internationale Öffentlichkeit über die Judenverfolgung täuschen.

Liesel Binzer wird von ihrer Kindheit im Ghetto und ihrer Jugend im Nachkriegs-Münsterland berichten. Sie arbeitet im Vorstand des Vereins »Child Survivors Deutschland – überlebende Kinder der Shoah«, in dem sich Menschen organisieren, die als Kinder in der Nazi-Zeit verfolgt wurden.

Moderation:
Matthias M. Ester M.A.

Orte:
Aula Städt. Gymnasium Ahlen (Dienstag, 17. April 2018)
Forum Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen (Mittwoch, 18. April 2018)

Foto: M. Ester