Dienstag, 19. + Mittwoch, 20. März 2019, 10.00 Uhr
St. Michael Ahlen / Teamschule Drensteinfurt

Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet

Zeitzeugengespräche mit Liesel Michel-Binzer

Liesel Michel-Binzer Liesel Michel-Binzer und ihr Mann Hans (2005), Foto: M. Ester

Liesel Michel-Binzer wurde 1936 in Münster geboren. Sie war 5 Jahre alt, als sie 1942 mit ihren Eltern nach Theresienstadt deportiert wurde. Die Familie überlebte und ließ sich 1945 in Freckenhorst nieder. Die Zeitzeugin gehört zu den 15.000 Kindern, die im KZ Theresienstadt interniert wurden. Etwa 33.000 Juden fielen dem Terror zum Opfer, ca. 88.000 Häftlinge wurden weiter in die Vernichtungslager in Osteuropa deportiert. Das KZ diente auch der NS-Propaganda. Als »Vorzeige-Ghetto« sollte es die internationale Öffentlichkeit über die Judenverfolgung täuschen.

Michel-Binzer wird von ihrer Kindheit im Ghetto und ihrer Jugend im Nachkriegs-Münsterland berichten. Sie arbeitet im Vorstand des Vereins »Child Survivors Deutschland – Überlebende Kinder der Shoah«, in dem sich Menschen organisieren, die als Kinder in der Nazi-Zeit verfolgt wurden.

Moderation:
Matthias M. Ester M.A.

Orte:
Aula St. Michael Ahlen (Dienstag, 19. März 2019)
Aula Teamschule Drensteinfurt (Mittwoch, 20. März 2019)